Schlafsäcke für Obdachlose

Die Stadt Neumarkt verfügt zwar über Unterkünfte für Obdachlose - einige Menschen ohne Wohnung schlafen dennoch unter freiem Himmel. Auch im Winter. Um sie bei den eisigen Temperaturen zu schützen, verteilt Lena Schmalzl dicke Schlafsäcke und Isomatten an Betroffene. Sie übernimmt die Aufsuchende Arbeit im Rahmen der Wohnungslosenhilfe der Diakonie NAH (Neumarkt -Altdorf - Hersbruck). Schmalzl fungiert als erste Ansprechpartnerin für Obdachlose, versucht, sie so gut es geht zu unterstützen.

Weil es im Dezember kurzfristig an Ausstattung gefehlt hat, hat das Lions Hilfswerk Neumarkt spontan 400 Euro gespendet. Weitere 400 Euro hat der Hilfsverein des Neumarkter Tagblatts "Für Menschen in Not" übernommen. So konnte die Diakonie schnell reagieren und Schlafsäcke sowie Isomatten besorgen.

Die Diakonie NAH bietet als sozialer Partner vor Ort praktische Unterstützung für Menschen in Not. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begleiten Menschen bei Fragestellungen rund um Armut, Demenz, psychische Gesundheit, Erziehung und Familie - und das sowohl professionell als auch auf der Basis christlicher Nächstenliebe. Denn die Diakonie ist der Soziale Dienst der Evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Dabei bieten sie Angebote in den Bereichen Pflege, Betreuung, Beratung oder Hilfe zur Selbsthilfe. Als gemeinnütziger Verein der freien Wohlfahrtspflege in den Landkreisen Neumarkt und Nürnberger Land beschäftigt die Diakonie NAH rund 350 Mitarbeitende.

Lena Schmalzl bringt die gespendeten Schlafsäcke mit dem Auto zu obdachlosen Menschen.
Lena Schmalzl bringt die gespendeten Schlafsäcke mit dem Auto zu obdachlosen Menschen. | Franziska Hutzler